Oberflächenbehandelte
Parketttböden sind bei richtiger Behandlung sehr genügsam und
pflegeleicht. Regelmäßige Holzpflege sollte dennoch sein um die
guten Eigenschaften und die Ästhetik des Holzes so lange wie möglich
zu erhalten.
Bei einfachen Verschmutzungen durch Dreck und Staub reicht das tägliche
Kehren mit einem weichen Besen oder einem Staubsauger. Staubkörner
und Sand können in Zusammenwirkung mit einer Schuhsohlen wie Schleifpapier
unschöne Kratzer im Boden verursachen.
Aber auch der Kontakt spitzer Gegenstände mit dem Holz sollte vermieden
werden. Es ist daher empfehlenswert Möbelstücke mit Filzgleitern
auszustatten und dafür zu sorgen, dass grobkörniger Schmutz gar
nicht erst in den Raum gelangt.
Mit einem feuchten Tuch und leichten natürlichen Reinigungsmittel lassen
sich auch hartnäckigere Verschmutzungen entfernen. Dabei sollte jedoch
beachtet werden, dass der Boden dabei nicht zur sehr durchfeuchtet wird.
„Nebelfeuchtes Wischen“ ist hier ideal. Eine Dampfreinigung
ist für Parkettboden nicht zu empfehlen. Zudem sollten Nassflecken
sofort beseitigt werden um Oberflächenschäden vorzubeugen.
Ein häufiger Fehler ist die Reinigung von Parkettboden mit Mikrofaser. Denn Mikrofaser ist sehr reinigungsaktiv und nimmt dem Holz nicht nur die Pflegesubstanzen, sondern kann mit scharfkantigen aufgenommenen Schmutzpartikeln die Oberfläche verkratzen. Baumwolle ist sehr viel besser geeignet, da die Oberfläche des Holzes nicht angegriffen wird.
Mit verschiedenen Holzpflegeprodukten können Parkettböden systematisch
gepflegt und aufgefrischt werden. Sogar eine partielle Renovierung ist bei
vernachlässigten Böden möglich. Empfehlenswert sind beispielsweise
die Sortimente der beiden dänischen Hersteller WoCa und Faxe. Diese
Firmen haben jahrzehntelange Erfahrung in der Holzpflege und stimmen die
einzelnen Produkte daher optimal für verschiedene Anwendungsbereiche
aufeinander ab.
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